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repetitive Transkranielle Magnet-Stimulation rTMS

Mit Magnetfeldern zur Verbesserung von affektiven Störungen und neurogenen Fehlfunktionen

Viele neurologische Erkrankungen und psychische Störungen werden auf Fehlfunktionen von Nervenzellen im Gehirn zurückgeführt. Diese Fehlfunktionen lassen sich oft mit Medikamenten oder Psychotherapie recht gut bessern, manchmal so gut, dass man fast geheilt erscheint. Aber es finden sich immer wieder Erkrankungen und Störungen, die eben nicht oder nicht ausreichend besser werden. Oder es gibt Situationen, in denen die Einnahme von Medikamenten nicht sinnvoll ist oder nicht gewünscht ist. Und es gibt eine Reihe von Erkrankungen, bei denen Medikamente einfach nicht wirken. In solchen Fällen werden oftmals andere Behandlungsansätze gesucht – und manchmal auch gefunden. Die transkranielle Magnetstimulation rTMS scheint eine solche Behandlungsform zu sein. Hier wird durch die wiederholte Anwendung von Magnetwellen über einen Zeitraum von 20-40 Minuten, etwa über 3-4 Wochen, eine Stimulation von Nervenzellen erreicht, die dann zu einer deutlichen Verbesserung der Beschwerden des Patienten führen kann.  

Was passiert bei rTKMS

Eine typische Sitzung dauert 30 bis 60 Minuten und wird ohne Anästhesie oder gar Narkose durchgeführt. Während dieser Sitzung wird die Magnetspule am Kopf des Patienten mit einem Haltearm positioniert. Bei Depression ist das so angebracht, dass darunter eine Hirnregion liegt, die mit Stimmungssteuerung in Verbindung gebracht wird. In dieser Sitzung wird durch die Magnetspule in Pulsen ein elektromagnetisches Feld erzeugt, das durch den Schädel und die Hirnhaut bis zu den Nervenzellen einwirkt. Durch dieses Magnetfeld werden die Nervenzellen zu elektrischer Aktivität stimuliert und aktiviert. Weil die Magnetimpulse nicht weiter als etwa 5 cm in das Gehirn hineinwirken, können Wissenschaftlersehr gut auswählen, welche Teile des Gehirns stimuliert werden sollen und welche nicht. Das Magnetfeld ist etwa so stark, wie bei einem üblichen Magnetresonanz-Tomographen (MRT). Wenn das Magnetfeld angeschaltet wird, kann es dazu kommen, dass auf der Kopfhaut oder am Kopf ein „kribbelndes“ oder „klopfendes“ Gefühl entsteht. Die Position der Magnetspule bei der rTMS ist nicht immer gleich und verschiedene Forscher haben in der Vergangenheit auch verschiedene Positionen mit unterschiedlichen Erfolgen eingesetzt.

Krankheitsbilder

Bei den folgenden Erkrankungen und Störungen sind Erfolge mit rTMS beschrieben worden 
Depressionen
Hilfreiche Lösung mit FDA-Zulassung

Zur Anwendung bei chronischen Depressionen ist rTMS seit 2008 von der amerikanischen  Behörde für Medizinüberwachung FDA zugelassen..

Fatigue
Positive Ergebnisse bei unterschiedlichen Ursachen

Sowohl bei Chronic Fatigue Syndrom CFS /ME als auch bei Virus-Fatique oder nach neueren Studien wahrscheinlich auch bei Fatigue bei MS ist rTMS als hilfreich beschrieben. 

Angst und Zwang
Bei einschränkenden Verhaltensmuster gute Effekte

Auch bei der Behandlung von Angst- und Zwangsstörungen lassen sich ohne Medikamente gute Effekte erreichen

Fibromyalgie
Schmerzreduktion und Antriebssteigerung

Die Effekte von rTMS bei Fibromyalgie sind erst in jüngerer Zeit beschrieben. HIer erreichen wir eine Reduktion von Schmerzen und eine Verbesserung des Antriebs. 

rTMS - kann auch helfen, wenn scheinbar nichts mehr hilft!

Seitdem in den 1920er Jahren mit Magnetspulen am Gehirn "merkwürdige" Effekte erzielt worden sind, hat sich viel getan. Elektronisch gesteuerte und kontrollierte Magnetimpulse werden von hochkomplexen Geräten am Kopf erzeugt - Transkranielle Magnetstimulation. Diese Magnetwellen, wie wir sie heute einsetzen, führen zu einer schonenden Aktivierung von Nervenzellen und sind weltweit vielfach in Anwendung. Egal ob zur Diagnostik bei Schlaganfällen oder Verletzungen des Zentralen Nervensystems (ZNS) oder zur Behandlung von Depressionen oder Angst- und Zwangsstörungen.  

Gerade für die Anwendung bei chronifizierten Depressionen ist die repetitive Transkranielle Magnetstimulation (rTMS/rTKMS) wirksam. So wirksam, dass die strenge amerikanische amtliche Medizinüberwachung FDA eine offizielle Zulassung für diese Anwendung erteilt hat. Viele Studien zeigen, dass hilfreiche Effekte damit erreicht werden können. Gleichzeitig ist die rTKMS ein schonendes Verfahren und sehr gut verträglich. 

Auch in der deutschen Behandlungsleitlinie zur Depression wird die rTMS als wirksames und hilfreiches Verfahren aufgeführt. 

rTMS-Beratungstermin 

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